Die Zukunft ist heute


Frühstück gab’s heute wieder selbstgemacht in unserem Zimmer. Wir haben eine Weile gebraucht, bis wir endlich auf den Beinen und unterwegs waren. Als erstes mussten wir dann auch unser Auto im Parkhaus abholen und wieder hier zum Hotel fahren.

Frühstück im Hotel

Mit der S-Bahn, der Weg zum Bahnhof ist ein guter Kilometer zu Fuß, ging es dann in die Stadt. Unser erstes Ziel war der französische Dom. Der Dom, der gar keine Kirche ist (Dom = frz. Kuppel), brannte im 2. Weltkrieg komplett aus und wurde in den 1980ern von der ehemaligen DDR-Regierung wieder aufgebaut. Außen klassisch und innen modern. Die Plattform auf etwa 40 Metern Höhe bietet einen tollen Ausblick über die bekanntesten Berliner Sehenswürdigkeiten.

Geländer-Anbringungshöhe ungenügend
Französischer Dom innen, Blick nach unten

Vom Dom liefen wir weiter zum Humboldt-Forum, dem erst kürzlich wieder aufgebauten Stadtschloss auf dem Gelände des früheren Palasts der Republik („Erichs Lampenladen“) aus DDR-Zeiten. Dort gab es einen kleinen Weihnachtsmarkt, wo wir ein paar Quarkbällchen snackten und zwei Glühwein tranken. Wir liefen dann weiter zum Alexanderplatz und weil es windig, kalt und regnerisch war, setzten wir uns in den 200er-Bus und fuhren durch die Stadt zum Bahnhof-Zoo. Die Linie 100 und 200 fahren eine ähnliche Strecke, wie die meisten Sightseeing-Busse, aber zu deutlich besseren Tarifen (wir hatten eh BVG-Tageskarten).

Vor der großen Pyramide
Schinkel-Denkmal im Vordergrund

Am Bahnhof Zoo angekommen gönnten wir uns im McDonalds Kaffee, Cappuccino und Käsekuchen – leider geil. Anja hatte dann über Instagram von einem neuen, modernen und interaktiven Museum erfahren, dem FUTURIUM. Außerdem ist der Eintritt frei. Das Museum behandelt unsere Zukunft, wie wir in 30 Jahren vielleicht leben und welche Probleme bis dahin gelöst werden müssen. Wir fanden das so spannend, dass wir nach über 2 Stunden plötzlich von den Wächtern herausgerissen wurden, als das Museum um 18 Uhr schloss.

Ausstellung
Auf dem Mars
Man konnte sich ein Tablet nehmen und bekam spannende Informationen, wie Haustechnik, Shopping, Arbeiten etc. in der Zukunft aussehen kann.
Prothesen-Technik

Als Abschluss für heute hatten wir uns gestern schon das Restaurant „Vegan Living 1990“ am Boxhagener Platz ausgesucht. (Danke für den tollen Tipp, Janine!). Das Essen war dann auch, wie eigentlich erwartet, sehr lecker und durchaus etwas ausgefallen. Man fällt ja selten rein, seit man alles ergoogeln kann. Anja hatte eine große Bowl mit Tofu und allerlei Gemüse, ich hatte eine sehr interessante Variation eines Burgers mit Süßkartoffel-Pommes.

Burger auf Vietnamesisch
Berlin Hauptbahnhof

Mit der S-Bahn ging’s dann wieder zurück in Richtung Westen und auch heute, wo wir es eher ruhig haben angehen lassen haben wir wieder über 16.000 Schritte gesammelt.

Schön wars wieder in Berlin. Morgen geht’s dann weiter nach Hamburg. Wir sind sehr gespannt und hoffen, dass der Wind dort etwas nachlässt. Die Hoffnung, dass es in Hamburg wärmer ist, hat uns die Wettervorhersage bereits genommen.

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2 Kommentare zu “Die Zukunft ist heute”

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