München – Villach – Caorle


Am Abend des zweiten April geht’s mit dem Auto los in Richtung Villach.

Zuerst scheint noch die Sonne, doch das Wetter wird langsam immer schlechter. Zuerst Regen, dann in Richtung Tauern ist der Winter zurück. Überall liegt Schnee, zum Glück bleibt die Straße frei, das Thermometer zeigt zwischenzeitlich 0,5°C an.

Erst als wir auf der anderen Seite der Tauern sind, wird es wieder besser. Wir essen einen Salat aus dem Aldi und laden dabei. Gegen 23:00 Uhr sind wir endlich in Villach in einer gar nicht mal so schlechten Ferienwohnung.

Am nächsten Morgen wollen wir nach dem Frühstück nur eine kurze Runde mit dem Rad drehen. Es geht zuerst zum Maibachl in Villach Warmbad Judendorf. Leider ist das Maibachl trocken, es fließt nur nach starkem Regen und während der Schneeschmelze. Dann kann man dort in zwei Becken in 30°C warmem Wasser baden.

Wir radeln unsere 16 km Runde fertig und laufen in Villach noch durch die Fußgängerzone. Dort gönnen wir uns zum Mittagessen ein Frühstück im Parkcafé.

Nachmittags gehts weiter über den südlichen Teil der Alpen, an Udine vorbei, nach Caorle. Wir haben hier eine kleine Ferienwohnung mit Frühstück gemietet. Der Sohn des Hauses übergibt uns die Schlüssel und zeigt uns alles. Wir haben es gut getroffen. Draußen riecht es nach Schwefel, hier auf dem Grundstück befindet sich eine heiße Quelle. Der Pool ist leider noch geschlossen.

Gegen Abend versuchen wir noch unser Auto zu laden. Nach der zweiten nicht funktionierenden Ladesäule geben wir erst mal auf, laufen durch die Stadt, zum Strand. Ich schwimme dort noch eine schnelle Runde bei 12-14 °C warmem Wasser. Geht schon.

Zum Abschluss gehen wir noch lecker in Caorle essen, danach laden wir noch eine halbe Stunde an einem Schnelllader um morgen sicher nach Venedig und zurück zu kommen.


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