Radelparadies Bibione


Nach dem Frühstück wollte Anja hier eine Runde um den zu unserer Unterkunft gehörenden Fischweiher laufen. Er wird aus einer schwefelhaltigen, warmen Quelle gespeist.

Heiße Quelle mit unserer unterkunft

Danach sind wir los, mit em Auto Richtung Bibione. Als wir gerade durch Nugugnana  fuhren, hörten wir die Kirchenglocken läuten. Es war kurz vor 11:00 Uhr. Spontan meinte Anja, sie könne ja hier in den Ostergottesdienst gehen und ich während der Zeit eine Runde Rad fahren. Gesagt, getan, ich stellte das Auto an einer Halle in der Nähe der Kirche ab, wo man zufällig auch noch laden konnte. Anja war schon in der Kirche, als ich das Rad vom Auto lud und eine 20 km Runde mit Bikerouter plante. Die Strecke war schön, ging bis an das Naturschutzgebiet Brussa. Als ich gerade wieder in Nugugnana war, hörte ich die Glocken der Kirche läuten und Anja kam aus der Kirche.

Wir fuhren weiter nach Bibione. Die Parkplätze kosten erst wieder ab dem 1. Mai Geld, wir parkten direkt in Strandnähe und starteten zu einer 45 km Komoot-Runde in Richtung Leuchtturm Faro, am Ende der Halbinsel Tagliamento. Nach etwa 3 Kilometern Fahrt trafen wir auf einen bunten Markt, mit Lebensmittelbuden aus aller Welt. Wir entschieden dort noch schnell eine leckere spanische Paella zu essen.

Paella essen

Bibione liegt noch in der Winterruhe. Zwar war auf dem Markt schon etwas los, aber die meisten Hotels haben noch nicht geöffnet. Bibione hat etwa 3.000 Einwohner und 120.00 Betten. In der Hochsaison muss hier unglaublich viel los sein.

Am Leuchtturm angekommen, lief Anja herum, ich ging eine kurze Runde schwimmen. Das Wasser hatte laut Uhr 15 °C, nach etwas Gewöhnung geht das schon ganz gut. Obwohl es schon nach 15:00 Uhr war, hatten wir noch weit über 35 km vor uns.

Leuchtturm
Schwimmen bei 15°C Wassertemperatur
Waschmaschine des Weihnachtsmannes (lokaler Brauch?)

Es ging dann über schöne Wege weiter zur Halbinsel Lignano. Zwischendurch mussten wir über eine Autobrücke radeln, weil die Drehbrücke, gerade für den Schiffsverkehr geschaltet war. Die Umschaltung erfolgt nur mehrmals am Tag.

Drehbrücke, für uns geschlossen

Auf Lignano gönnten wir uns noch Kaffee, Cappuccino und zwei Eis. Das Café war eher rustikal, aber die Umgebung wurde immer luxuriöser, je weiter wir auf die Spitze der Halbinsel zu radelten. Von dort ging es über einen Damm mit Schotter vorbei an Salzwiesen wieder zurück in Richtung Bibione. Wir kamen wieder zur Drehbrücke und hatten Glück: Sie stand jetzt so, dass wir drüber fahren konnten.

Brücke für uns geäffnet

Zurück in Bibione machten wir am Strand noch einmal Pause. Dann ging es mit dem Auto zurück nach Caorle, wo wir in einem tollen Restaurant zu Abend aßen, während das Auto draußen lud.

Lecker essen
Bestes Tiramisu

Morgen müssen wir uns leider schon wieder auf den Weg zurück nach Bayern machen.


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